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Manchmal öffnet ein Perspektivwechsel neue Sichtweisen.
Flow, Glück & Therapie: Warum „Spieltherapie“ für Erwachsene so dringend gebraucht wird
Flow ist ein Bewusstseinszustand, der das Wohlbefinden, das Lernen und die emotionale Stabilität verbessert .
Stresssysteme beruhigen sich, während Aufmerksamkeit und Kreativität zunehmen. Das Selbstbewusstsein schwindet und Handlungen fühlen sich fließend an.
Das Erreichen von Flow kann geübt werden, was es für die Therapie relevant macht.
An verschiedenen Orten der Welt werden Flow-induzierende Aktivitäten wie Surfen mit Therapien kombiniert, um Depressionen und Traumata zu behandeln.
Im Flow-Zustand funktionieren Handlungen „einfach“: der nächste Zug in einem Spiel, der nächste Schritt beim Laufen, die nächste Drehung des Hula-Hoop-Reifens.
Bevor das Gehirn damit beschäftigt ist, zu kontrollieren, zu beurteilen und zu fragen, ob es eine Pause machen darf. Der Flow beginnt, wenn diese Kontrollen nachlassen – wenn Loslassen möglich wird.
Fow fühlt sich fast magisch an, aber es kann nicht erzwungen werden.
Es folgt einem natürlichen Zyklus: Kampf → Loslassen → Flow → Erholung → Wiederholung. Zu viel Anstrengung führt in der Regel zum Gegenteil.
Flow entsteht mit der Zeit, durch Übung und Akzeptanz, nicht durch Perfektion.
Flow verändert die Art und Weise, wie wir mit Angst umgehen.
Die Aktivierung – Herzrasen, schnelleres Atmen oder gesteigerte Sinne – wird nicht mehr automatisch mit Gefahr in Verbindung gebracht.
Der Körper lernt: Ich kann diese Intensität spüren und trotzdem sicher handeln.
Flow ersetzt keine Therapie – aber es erweitert sie, indem es Erfahrungen bietet, die Worte allein nicht vermitteln können.
Es mag sich wie Zauberei anfühlen, aber es ist auch praktische Gehirnforschung.
Das Beste daran: Je mehr wir uns darin üben, loszulassen, desto mehr verbessern wir uns – ohne uns dabei besonders anzustrengen.
Wenn Mythen und Biologie dieselbe Sprache sprechen
Manche Dinge klingen mystischer, als sie sind. Was wir Ritual, Glauben oder Magie nennen, nutzt oft dieselben biologischen Schaltkreise wie moderne Psychotherapie: Aufmerksamkeit, innere Bilder, Rhythmus und die Regulation des Nervensystems.
Eine Frau war überzeugt, sie sei verflucht worden. Objektiv kaum haltbar, subjektiv hochwirksam. Ihr Körper spannte sich an, kleine Pannen häuften sich, die Welt wurde feindlich. Das „Ritual“, das sie erhielt, bestand weder aus Rauch noch aus Symbolen, sondern aus einem präzise geführten therapeutischen Prozess, der Sicherheit und Handlungsspielraum wiederherstellte. Als ihr Nervensystem zur Ruhe kam, verlor der Fluch seine Macht.
Das Gehirn wartet nicht auf Bedeutung. In weniger als einer Sekunde legt es Vergangenheit über Gegenwart und spielt alte Beziehungsmuster ab, bevor das Bewusstsein eingreifen kann. Das ist keine Magie. Das ist veralteter Schutz.
Glauben wirkt nicht, weil er mystisch ist. Er wirkt, weil das Nervensystem auf Erfahrung reagiert, nicht auf Erklärung. Wenn der Körper lernt, präsent zu bleiben - der Atem zurückkehrt, das Herz langsamer schlägt -, verändert sich die Geschichte. Und mit ihr die Welt, in der wir leben.
Bauchgefühl trifft Biologie: Was hinter intuitiver Klarheit steckt
Wie würde sich dein Leben anfühlen, wenn du einen zuverlässigen inneren Kompass hättest – einen, der dich sanft zu dem hinführt, was wirklich gut für dich ist, selbst wenn das Leben laut, voll oder kompliziert erscheint?
Auch wenn wir heute in einer Welt leben, in der Informationen und Fehlinformationen schneller verbreitet werden, als unser Nervensystem sie verarbeiten kann – und wir oft von Nachrichten, Terminen, Erwartungen und Entscheidungen überwältigt sind – kann unser Bauchgefühl ein verlässlicher Begleiter bleiben.
Es ist keine esoterische Zufälligkeit. Es ist ein komplexes Zusammenspiel von Biologie, Erfahrung und unbewusster Verarbeitung. Wenn wir lernen, dieses System wieder wahrzunehmen, treffen wir klarere Entscheidungen, pflegen authentischere Beziehungen und leben ein Leben, das sich wie unser eigenes anfühlt – und nicht wie eine Darbietung für andere.
Burnout vorbeugen? Oder lieber verstehen, wie Erholung tatsächlich funktioniert
Flackern erlaubt – Warum unser inneres Feuer Pflege braucht
Wir dürfen auch mal schwächere Phasen haben. Unser inneres Feuer muss nicht immer hell lodern – das sollte es sogar nicht. Als Psychologin und Feuerkünstlerin hat mich schon immer fasziniert, wie fürsorglich im Zusammenhang mit Feuer mit Ressourcen umgegangen wird.
Neue Feuerwerkzeuge werden nicht sofort voll belastet. Sie werden mehrmals kurz angezündet, bevor eine längere Brenndauer erfolgt. Idealerweise wird ein Fackelkopf gelöscht, bevor er vollständig ausgebrannt ist – um das Material zu schonen.
Mit uns selbst sind wir sind oft viel weniger fürsorglich.
Burnout Prävention bedeutet nicht, niemals über unsere Grenzen hinauszugehen. Es beinhaltet viel mehr die körpereigenen Warnsignale wahrzunehmen, sie ernst zu nehmen und darauf zu reagieren. Eine Art Materialkunde des Selbst – und ihre konsequente Anwendung im Alltag.
Was das Zähmen innerer Drachen mit guten Paarbeziehungen zu tun hat
Das Drachenfeuer der Liebe
Hast du dich je gefragt, warum in so vielen Geschichten ein Prinz auftaucht, der eine Prinzessin vor einem Drachen rettet? Psychologisch betrachtet ist das kein Zufall. Es erklärt auf charmante Weise, warum manche Beziehungen funktionieren - oder grandios scheitern.
Keiner muss gerettet werden. Keiner spielt Held oder Opfer. Und Liebe wird nicht zu einem höflichen Arrangement, sondern zu einem kraftvollen, warmen Feuer.
Also:
Wecke deinen inneren Drachen. Hör auf deine Bedürfnisse. Benenne sie klar und deutlich - nicht im Flüstermodus.
Wenn beide Partner lernen, sich selbst zu regulieren und authentisch mitzuteilen, was sie brauchen, passiert Magisches:
Keiner muss gerettet werden.
Keiner spielt Held oder Opfer.
Und Liebe wird nicht zu einem höflichen Arrangement, sondern zu einem kraftvollen, warmen Feuer.

