SEMINARE
WORKSHOPS
Für Teams, die in ihren täglichen Interaktionen an Grenzen stoßen
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Viele Teams kennen die Theorie.
Gewaltfreie Kommunikation, Feedback-Regeln, Deeskalationsstrategien
– alles schon einmal gehört, oft sogar geschult.Und doch: Im entscheidenden Moment blockiert etwas. Man wird lauter als beabsichtigt. Man schweigt, obwohl man sich zu Wort melden sollte. Hinterher ist man frustriert über sich selbst – weil man es eigentlich besser weiß.
Da komme ich ins Spiel.
In meiner Arbeit geht es nicht um Lehrmethoden. Ich bringe keine 10-Stufen-Pläne oder vorgefertigte Lösungen für Ihre Strukturen mit. Was ich mitbringe: Ein Gespür dafür, was unter der Oberfläche vor sich geht – welche unbewussten Gedanken, Ängste oder Überzeugungen Menschen daran hindern, ihr Wissen tatsächlich anzuwenden.
„Das wäre zu hart.“ „Das kann ich nicht sagen.“ „Wenn ich jetzt direkt bin, wird sich die Situation zuspitzen.“
Diese inneren Barrieren – ich mache sie sichtbar. Und dann arbeiten wir mit ihnen.
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Ich komme aus der klinischen Psychologie und arbeite seit Jahren als freiberuflicher Trainer im Bereich Bedrohungsmanagement. Ich bilde weiterhin Kriseninterventionen und Extremsituationen innerhalb dieses institutionellen Rahmens aus.
Meine selbstständige Arbeit ist anders:
Ich unterstütze Teams und Führungskräfte, die im beruflichen Alltag an ihre Grenzen stoßen – nicht aus Mangel an Kompetenz, sondern weil Situationen komplex sind, Emotionen hochkochen und Strukturen nicht immer mitspielen.Ich verstehe verschiedene Menschen und Rollen schnell – ich höre wirklich zu. Nicht indem ich alles beschönige, sondern indem ich eine Atmosphäre schaffe, in der man sich sicher genug fühlt, um ehrlich zu sein.
Ich arbeite kognitiv und körperlich: Ich spreche nicht nur über Kommunikation, sondern trainiere auch die Stimme – das eigentliche Kommunikationsmittel. Vor allem sanftmütige Persönlichkeiten, Frauen und Menschen ohne einschüchternde körperliche Präsenz erleben oft, dass ihre Worte nicht ankommen – weil Tonfall, Körpersprache und innere Unsicherheit lauter sprechen als der Inhalt. Das lässt sich ändern.
In Gesprächen entwickelte Formate
Wir reden, ich höre zu und entwickle dann eine passende Lösung.
Keine Standardprogramme.
Typische Themen:
Kommunikation, die ankommt – auch unter Druck
Warum sage ich im entscheidenden Moment nicht, was ich sagen wollte? Was blockiert mich?
Resilienz ohne Selbstoptimierungsdruck
Psychologische Resilienz aufbauen – ehrlich, ohne „Mindfulness-App“-Romantik.
Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
Chronisch unzufriedene Menschen, Beschwerde-Marathons, passive Aggression, alltägliche Grenzverletzungen. Manchmal auch Extremsituationen: Selbstmorddrohungen, falsche Anschuldigungen, psychotische Zustände.
Stimme und Präsenz
Wie klinge ich, wenn ich nervös bin? Wie kann ich auch körperlich mehr Selbstsicherheit entwickeln?
Psychologische Grundlagen
Ich halte auch Vorträge und Schulungen zu psychischen Erkrankungen und Störungen – für Teams, die ihr psychologisches Wissen erweitern oder auffrischen möchten. Zum Beispiel in sozialen Diensten, Beratungsstellen oder im Gesundheitswesen.
Supervision
und Teamunterstützung
Neben Seminaren biete ich auch Team- und Fallsupervision an
– beispielsweise für Teams, die zwischen unterschiedlichen Erwartungen und Interessen navigieren,
oder die durch bestimmte Fälle oder anhaltende Konflikte belastet sind.
Ich arbeite realistisch
– mit einem Hauch von Idealismus.
Einige Einschränkungen sind strukturell bedingt und werden sich nicht ändern. Aber innerhalb dieser Einschränkungen: Wo liegen die Grenzen?
Wo lohnt sich der Kampf – und wo ist Akzeptanz oder Trennung sinnvoller?
Ich gehe nicht davon aus, dass „korrekte Kommunikation” alle Probleme löst. Die Aggression in der Gesellschaft nimmt zu
– und das zeigt sich auch verbal. Es gibt reale Situationen, in denen Deeskalation nicht mehr die richtige Strategie ist.
Darüber spreche ich auch.
Und: Ich arbeite mit allen zusammen – sowohl mit den Impulsiven als auch mit den Zurückhaltenden.
Beide brauchen etwas anderes, beide bekommen Raum.
Was die Teilnehmenden erleben
Das Feedback zeigt: Flexibilität kommt gut an, aber einige hätten gern mehr Leitplanken – das ewige Dilemma zwischen Jazz und Partitur.
Was die meisten mitnehmen:
Konkrete Impulse.
Sätze, die sie ausprobieren möchten.
Berechtigungen, die sie sich zuvor nicht selbst erteilt hatten.
Oder einfach das Gefühl:
„Ah, deshalb hat es vorher nicht funktioniert.“
Interesse?
Wenn du merkst, dass theoretisches Wissen nicht ausreicht – dass etwas im Team blockiert, dass die Kommunikation herausfordernd ist oder dass Menschen unter Druck anders reagieren als erwartet – kontaktiere mich gerne.
Ich arbeite hauptsächlich in Deutschland und biete sowohl digitale als auch Präsenzformate an – für Letztere reise ich gerne. In einem Gespräch klären wir gemeinsam, was du brauchst: keine Standardlösung, sondern etwas, das zu eurer Situation passt.

